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Headline Rob And Friends

Rob's Diary And Musical Memories - Das Jahr 2016



EPI & ROB

Alle Jahre wieder – ist er angesagt – der


in Lauchhammer – und diesmal war der Southern Rock im Auftrag des „Herrn“ unterwegs:
Die „Predigt“ wurde kurz vor dem „Reformationstag“ geboten und zwar von:


aus Charlotte / North Carolina, Vereinigte Staaten!


Lutz und ich sattelten das Southern-Horse und freuten uns trotz knapp 4stündiger Anfahrtszeit auf eine Southern-Rock-Show der Extra-Klasse in einem der gemütlichsten Clubs – mit zwei langen geräumigen „Seiten-Schiff-Bars“ – einer Empore und einem „Southern-Altar“ der als Bühne fungiert.


Kein Wunder das der „Spirit“ wie von selbst auf einen übergeht, ist der Real Music Club doch in einer umgebauten Kirche untergebracht wie uns Ralf, der Inhaber, in einem Interview hier auch erzählt:


Ralf kenne ich schon seit den Anfangsjahren der Southern Rock Junkies – er war bei unseren Live Shows 2005 -2006 und 2008 dabei und wir hatten eine Menge Spaß bei den Music-Jams auf dem Bauernhof in Burg im Spreewald anlässlich der „Southern Rock Listen Treffen“ – jeweils immer veranstaltet von Torsten Starke. Aber nun zum Event:


Schon die „Vorband“ - Wolfheads - überzeugte mit kernigen Southern Rock und überraschte mit zum Teil sehr ausgeprägten Guitar-Duellen sowie einigen Cover-Klassikern des Genres:

-> ... The Wolfheads bei der „Lesung“:



Rob mit Ralf Rischke sowie den „Wolfheads“ und Steffen im „Fachgespräch“ …

Und nun zum „Headliner“ des heutigen Abends: es war eine rundherum gelungene heiße Southern Rock Show – wie war es auf der Website der Band zu lesen: „NEW HARD SOUTHERN ROCK“: Ja und genauso war es: Die „Southern Rock Messe“ wurde durch PREACHER STONE eingeläutet:


*The Band: Ronnie Riddle – Lead Vocals, Harmonica / Marty Hill – Lead Guitar Slide Dobro
Ben Robinson – Lead Guitar Slide Vocals /Johnny Webb – B3, Keyboards, Vocals
Josh Wyatt – Drums, Vocals /Jim Bolt – Bass, Vocals


Die Bilder sprechen für sich – der Marshall incl. „Kemper“ glühte förmlich und die Jungs hatte die „Gemeinde“ nach der „Predigt“ schnell im Griff:


Double Guitar Soli – per excellance – so lieben es die Southern Rock Junkies:




Einer der entspanntesten Zeitgenossen der Band allerdings war der fantastische Keyboarder, Johnny Webb, mit dem ich mich nach der Show bis weit nach Mitternacht noch sehr angeregt an der Bar über den Southern Rock in North Carolina unterhielt. Johnny spielte schon in fast allen der regionalen Bands, u.a. sprachen wir über Doug Gray, den Leadsänger der Marshall Tucker Band, den wir beide persönlich kennen und den ich vor 3 Jahren in der Schweiz kennen lernen durfte.


ROB & Johnny Webb


Tja, und Lutz hatte natürlich auch seinen Spaß mit dem faszinierenden Johnny Webb


Interessant war auch der Drummer, Josh Wyatt, der durch seine etwas andere Kopfbedeckung die Anerkennung der Fans auf seiner Seite hatte, stiegen doch die Temparaturen von Song zu Song im Saal spürbar an - Josh entledigte sich seiner Mütze dann doch im 2. Set!



Und das „obligatorische Klassenfoto mit Steffen, meinem langjährigen „Southern-Brother“ durfte natürlich nicht fehlen:



Ralf (bei der Arbeit) – Lutz + der „Southern-Steffen“

ROB - hier im Gespräch mit Ronnie Riddle, den Lead Sänger von „Preacher Stone“


- und den „home-of-rock“ Hörern, Lizzy + Birki nach der Show:



Wieder mal ein super „Southern Evening“ in Lauchhammer im Real Music Club – mit einer neuen Southern Rock Band


und entspannte, groovende Fans – that’s real music people - goodbye!


Ein Highlight der ganz besonderen Art hatte sich für den 15. Oktober in Amberg angesagt:


Das Reunion Concert einer mir nicht ganz unbekannten Gruppe namens „MERIDIAN“ - und dann noch im Doppelpack mit „CRUIZZEN“ bei meinem alten Weidener „JUZ“-Weggefährten, dem Armin in seinem Pub -> das Weekend war gerettet -> und da legte auch schon das Intro „The Arrival“ los und Marco Nolo Hennig, - extra aus Barcelona angereist -, Mike Hennig, Chris Lange, Rene Baumann und Jürgen Einzinger heizten den feiernden Fans gewaltig mit den ersten Songs


„Vampire“, „Paradise“ und „Castle of the Wizards“ ein. Es folgten die Stücke „It's Over“ und „Ziron Light". Auf facebook postete Marco dann auch etwas familiärer:


Besonders beeindruckend für mich waren die perfekten Breaks und genialen Rhythmuswechsel, Mike zauberte an der Gitarre - auch bei dem folgendem Stück „Silicon City“. Nachdem Marco den Flieger verpasst hatte und keine gemeinsame Bandprobe absolvieren konnte, war dies umso bemerkenswerter!


Faszinierend war aber auch der Sänger Jürgen, hatte der doch die Amberger Fans voll im Griff, auch mit seinen spaßigen Ansagen und der Mit-“Sing“-Nummer „Turn My Motor On“


Und weiter ging es mit dem „Stargazer“ und der Nummer „Time Goes By“


Hier gefielen mir auch besonders gut Chris Lange mit super Key-Soli, sowie Rene an den Drums - zusammen mit Mike leisteten die beiden Musiker an diesem Abend „Schwerst-Arbeit“ rockten sie dann auch noch bei der nachfolgenden Band „CRUIZZEN“ - > ebenfalls den kompletten Set!


Nach dem Song „Fighting Machine“ kam schon die „Zugabe“ in Form des Stückes „FOR THE DEAD TRAVEL FAST“ - eine komplexe, sagenhafte “Dracula”-Nummer welche seines Gleichen sucht – es wird die Kutschfahrt hin zum Schloss des Obervampires Dracula erzählt - sehr scary und mystisch umgesetzt – eine geniale Nummer!

Marco bedankte sich brav für das zahlreiche Erscheinen der Fans und die MERIDIAN haben bewiesen, dass ihnen selbst ein paar Jahre ohne Live-Show nichts anhaben kann und eine klasse Band sind, die es versteht ihre Fans zu begeistern! Aus gut unterrichteten Kreisen konnte ich erfahren, dass die Band Studioaufnahmen plant und vielleicht hören wir 2017 bald noch mehr von:






„LIFE IS A JOKE“ - das war das Motto des Abends ...

und mein favourite Song am 3.9.2016 in Wien im gemütlichen „Wohnzimmer Club“ REIGEN!


Nur zu gut, dass wir mit der Bahn angereist waren – Halteverbot gab es hier massiv!


Eines der Highlights diesen Jahres war durchaus die Ankündigung von Peter Brkusic, dass es mit Nick Simper und den Nasty Habits eine Show im Reigen in Wien geben wird, um das Material der neuen CD "De La Frog Concpiracy" vorzustellen – sensationell – das war die Gelegenheit für Lutz und mich, ein gemütliches Weekend in Wien zu verbringen und „alte“ Bekannte wieder zu treffen!


Die Zug-Passage und das Hotel waren schnell gebucht und entspannt ging es nach Wien ...

Unterwegs las ich im neu‘sten Good-Times folgendes über das neue Album:
„...wer mit offenen Ohren und Herzen da rangeht, kann mit NICK SIMPER & NASTY HABITS eine gute Dreiviertelstunde abrocken und dürfte dabei ziemlich Appetit auf eine Live-Show dieser Truppe bekommen ..." - Soweit die CD-Besprechung und genauso machen wir das, sagten wir uns – aber nicht nur eine Dreiviertelstunde - sondern: Länger!


Und hier waren sie nun, in ihrem “Wohnzimmer” – Peter mit Nick und Band und einem special guest! Peter begrüßte die erlesenen Besucher aus ganz Europa, sogar von der UN, und legte mit seinen Mannen gleich bombastisch los mit dem Instrumental: „And The Address“


Ja und dann kam er auch schon, der „neue“ Sänger ATTILA Atka SCHOLTZ aus Budapest, Ungarn von der Deep Purple Cover Band „Cry Free“ mit einer perfekten Interpredation des Songs „The Painter“.


Attila hatten wir am Tag vor dem Concert getroffen, hatten eine Bomben-Gaudi, waren sofort von seiner Ausstrahlung begeistert, von seinen stimmlichen Qualitäten überzeugte er uns Tags darauf!

   

Nachdem „Moondrake Root“ und „Emmaretta“ folgten das Bass Solo von Nick Simper und das Drum Solo mit Peter Brkusic welches dann direkt in den Song „Chasing Shadows“ mündete.


Peter on drums und Gastgeber des Abends hatte sichtlich Spaß an der „Arbeit“



Nick Simper & Christian Heissenberger

Dann war es Zeit für eine Ballade - „Lalena“ – hieß das Stück und hier ließ Attila seine gefühlvolle Stimme erklingen, darauf folgte das Mega Werk “Wring the Neck“ mit einem fantastischen Orgel Solo von Helmut Puschacher und dem integrierten Song „Help“ mit Attila.


Helmut Puschacher

... dann war es Zeit für die neuen Songs:
... "Life is a Joke" – ein Hammer Song und „Cold“ - zwei neue Titel aus dem ersten Album nach fast 20 Jahren von und mit Nick Simper. Mit dabei auf der Set List (war als Zugabe) "Roadhouse Blues" mit einem Schuß "Hush" – und vorher "Don't be arfraid", "Please don't go" but the "Bird has flown" ... to the Nasty Habits with Peter Brkusic! – Ja das war eine Vollbedienung in Sachen Orginalität -> ein perfektes „MK I Songbook“ aus längst vergangenen Tage der britischen Rockmusic - live in WIEN.


Die obligatorischen Abschieds-/Erinnerungsfotos waren diesmal etwas ganz Besonderes für mich ...


ROB - Backstage mit Attila und Nick im Reigen / Wien 2016 – Sept. 3.


... vielen Dank an Peter für die Gastfreundschaft und das fantastische Concert im Reigen / Wien mit Nick Simper/Attila Scholtz und den Nasty Habits am Samstag ...



Wien war mal wieder eine Reise wert – long live Rock ‚n‘ Roll!



„ -3- Concerte - unterschiedlichster Stilrichtung“ - im Juli 2016 -> in 2 Wochen !

So geschehen am 09.07.: (A Tribute to Johnny Cash) – am 15.07.: (Warren Haynes) und am 21.07.: (Neil Young) – Ein starker Concert - Monat … und das mitten im Sommer.

Ein Veranstaltungsort, den ich schon immer mal sehr gerne besuchen wollte, offerierte sich mit der sog. „Rebel Content Tour“ von NEIL YOUNG + Promise of the Real auf der Waldbühne in Berlin! Ich war zwar schon mal 2008 live mit den Southern Rock Junkies auf einer Waldbühne, Schauplatz des letzten Liveauftritts in Lieberose / Spreewald, doch etwas kleiner und nicht die sagenumwobene Open-Air-Bühne welche in den 60ern schon unter den Rolling Stones Fans gelitten hatte…

   

Und was passte da besser als ein „Betriebsausflug“ der Southern Rock Junkies – sind doch vor allem Epi und der Chris Cutter eingefleischte Neil Young Fans. Nachdem ein Freund der Band – Berthold Weig – zufällig in Berlin wohnt, reisten wir aus unterschiedlichen Richtungen mit der Bahn entspannt an und gönnten uns ein Weekend in Berlin incl. entsprechender „Betreuung vor Ort“.


Epi & Rob 2008………………………………………Chris Cutter……………………………………….Berthold, Lutz, Chris & Epi 2016

In Berlin empfiehlt es sich mit den örtlichen Verkehrsmitteln zu fahren, die U-Bahn brachte uns rasch am Donnerstag auf das Olympia-Gelände, allerdings mussten wir erst um das komplette Stadion herumwandern um zur Waldbühne zu gelangen…


und da war sie endlich:


Die Waldbühne - ist eine faszinierende Location – mit ca. 19.000 Plätzen und an diesem herrlichen Sommerabend sehr stattlich gefüllt - Sound und Sichtverhältnissen Note: 1A und wir mitten drin:

   
Chris „Cutter“ - ROB – „Epi“ und Lutz

Neil begann um kurz vor 20.00h – als eigene „Vor-Band“ mit einem Akustik Set, zuvor hatten zwei „Landarbeiterinnen“ Körner gesät und mit Schutzanzügen verkleidete Roadies die Bühne mit Trockeneisnebel „gesäubert“. Die absichtlich spartanisch ausgestattete Bühne, mit 6 Blumentöpfen ohne Großbildschirme, ohne Lichteffekte, nur weißes Licht während der Show – ohne Schnickschnack - ließ uns in die „Greatest Hits“ von Neil Young so richtig ohne Ablenkung einsinken. Neil wechselte desöfteren von dem alten Honky-Tonk-Klavier hin zur Akustik-Gitarre mit Harp und zu einem alten Harmonium. „Heart of Gold“ und viele andere Klassiker aus seiner legendären „Harvest“ LP kamen so gleich zu Beginn zu Gehör.


Zwischendurch kam Wolfgang Niedecken von BAP an uns vorbei und genoss ganz privat die Show. Wir waren begeistert von dem Flair und der friedlichen Atmosphäre die hier zu spüren war – auch Neil äußerte diesen Eindruck zwischen den Songs „Peace of Mind“ und „Human Highway“…

   

„…und bei Stimme ist der 70-jährige heute Abend außerordentlich gut“ – was Epi überrascht feststellte. In seiner neuen Band spielten zwei Söhne von Willie Nelson, der Bass kam so richtig druckvoll und als dann Neil bei „Out on a Weekend“ zur „Elektrischen“ griff, ging‘s so richtig ab…


Jam-Feeling kam auf, ausufernde fantastische abwechselnde Gitarrenduelle – genauso wie es auch Southern – Rock - Junkies lieben ! Den Song „Down by The River“ spielte Neil Young gefühlte 20 Minuten, ein Fest für alle „Solo-Freaks“ !


Hier gleichmal die Set-List von der Show Waldbühne in Berlin:

After the Gold Rush - Heart of Gold
The Needle and the Damage Done
Mother Earth Natural Anthem
Out on the Weekend - Unknown Legend
Peace of Mind - Human Highway
Are You Ready for the Country?
Someday - Winterlong
Bad Fog of Loneliness
Alabama - Words Between the Lines of Age
Powderfinger - Everybody Knows This Is Nowhere
Down by the River - Western Hero
People Want to Hear About Love
Country Home - Seed Justice -
Monsanto Years - Wolf Moon
Love and Only Love - Rockin‘ in the Free World


Natürlich legte sich Neil mit Monsanto, der US„Chemie Firma“ an, die mit Pestiziden die Umwelt vergiftet und mit genmanipuliertem Saatgut die US-Bauern ruiniert - hat er doch diesen entsprechenden Song geschrieben, kritische Worte waren durchaus sinnvoll. Sichtlich Spaß hatten die Musiker aber auch, bildeten sie nach dem nicht enden wollenden „rockin‘ in the free world“ einen Kreis und hüpften wie die Kinder und Fußballspieler im Kreis – auf eine Zugabe verzichtete die Band – wurde ihr auch nicht übel genommen. Knappe drei Stunden Vollbedienung in Sachen Music-Geschichte und ein herrliches stimmungsvolles Sommerabendwetter in einer fantastischen Open-Air Location rundeten diesen denkwürdigen Abend auf der Waldbühne ab und wir gingen wieder guter Stimmung und in „rockiger“ Erinnerung schwelgend um das Oly-Stadium herum in Richtung U-Bahn.


Aber damit nicht genug – am nächsten Tag wurde nach einem reichlichen amerikanischen Frühstück im Quentin Boutique Hotel eine ausgiebige Berlin-Sight-Seeing-Tour unternommen, die Berthold außerordentlich gut organisiert hatte.


Es erwiesen sich U-Bahn, S-Bahn und Busse (Linie „100“) sehr hilfreich, die gefühlten 35 Grad Temperatur gut weg zu stecken, gab es doch eine Masse zu sehen:

Hier als erstes mal die beeindruckende Orgel in der Gedächtniskirche in Berlin:


Natürlich auch die „normalen Touri“ Highlights: Die „Bundespräsidenten-Residenz“: Schloss Bellevue


Sowie – die „Regierung – Teil 1- Altbau“ -> Der Bundestag/Reichstag


Und Teil -2- -„Neubau“…das Bundeskanzleramt:


Gewohnt lässig ging es dann mit der sonnenverwöhnten Southern-Rock-Junkies-Bildungsreise-Gruppe und dem genialen (Ex)- Oberpfälzer „Guide“ Berthold weiter an der Spree entlang:

   

Hin zur No. 1 aller Sehenswürdigkeiten für mich : das Brandenburger Tor

   

Beim „Checkpoint Charlie“ und bei den Resten der alten „Mauer“ waren meine Gedanken schon bei meiner Freitags-Überraschung an die Southern Rock Junkies Crew…:



…denn am Abend gab es dann noch ein ganz besonderes „Schmankerl“ :


....ein Schmankerl, das uns bis „Hinterm Horizont“ brachte :


– Es gelang mir noch Karten für das Udo Lindenberg Musical zu bekommen und so saßen wir leicht erschöpft aber noch voller Tatendrang im Stage-Music-Center am Potsdamer Platz- Ecke Marlene Dietrich Platz in gemütlichen Plüschsesseln und stiegen in den Sonderzug nach Pankow ein:


Nachdem Lutz, Epi und ich vor drei Wochen Udo erst live im Grundig Stadion in Nürnberg erlebt hatten, war dies das „Sahnehäubchen“ – eine geniale Ergänzung – ein super Musical mit einer Live Band und vielen wechselnden Kulissen sowie dem ganz besonderen Flair der „großen weiten“ Stadt !


Nachdem Udo-Musical unternahmen wir noch einen relaxten Nacht-Spaziergang auf ein „Käffken“ im gigantischen IMEX - Innenhof – mit einer riesigen fahrbaren Fächerkuppel…


Des Nächtens gingen wir abschließend zum Epi auf die „Stube“ und genossen einen „Absacker“ , mussten doch die vielzähligen verschiedensten Eindrücke erst mal „verarbeitet“ werden !


Ja – da hat er wohl Recht der Udo denn schon war der Samstag da – hektisches Treiben am Bahnhof, wir dagegen zogen uns auf die Dach-Lounge des benachbarten „Amano-Grand-Central“ – Hotels auf ein „Natzala“ zurück und genossen entspannt die Aussicht über eine Hauptstadt welche kulturell sicher keinen Mangel leidet…


EPI - LUTZ - ROB

Berlin – Du warst eine Reise wert – and we will back – sure


*………..und ein paar Southern Rock Junkies Fans........ ……*

*

Teil 2 der Juli-Sommer-Concert-Trilogie: -> 15.07.2016:

Warren Haynes and the Ashes & Dust Band - Live Tollwood Festival München !
Dieses Concert hat sich zufällig aus einer Geburtstagseinladung unseres SRJ-Drummers Dirk Reichenbecher in München ergeben. Dirk hatte genau an diesem Tag Birthday und so konnte ich das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und meine Tochter in Augsburg zu einem Reitlehrgang in die WesternCity nach Dasing fahren, um dann weiter nach München zum Olympiagelände zu fahren um das Tollwood-Festival zu genießen – auch eine Premiere für mich.


Für mich war dieser Concertabend sehr beeindruckend und überraschend, da die Show von Warren und seiner neuen „Combo“ völlig anders verlief als es die aktuelle, sehr sehr ruhige neue Solo-CD Warrens vermuten ließ.


Es begann auch sehr verhalten und ich erkannte nach ein paar Minuten den instrumental vorgetragenen Opener als den John Lennon Song „Imagine“. Aber anschließend ging es dann nach einen a capella Song ( ! ) schon so richtig zur Sache: JESSICA und zwar in einer ultra coolen Fassung mit Double Lead Guitars in Verbindung mit einem außergewöhnlichen Geiger, der sich mit Warren Soli-Duelle par excellence lieferte – unglaublich –> Allman Brothers live – nur ohne die Allman‘s!


Und damit nicht genug – kamen wir doch auch noch in den Genuss der Dickey Betts Nummer „BLUE SKY“ – gefühlte 15 Minuten ! Insgesamt drei „Allman Brothers“ Songs spielte Warren – „Instrumental Illness“ war das komplexeste Stück an diesem Abend für mich – unbeschreibliche Breaks gefolgt von Rhythmuswechsel und Soloparts in den neben vielen Gitarren, der Geige, Dobro, Mandolinen auch ein Banjo zum Einsatz kam.


Die Akustik in diesem wohl klimatisierten Riesen-Zelt war vom Feinsten, zwar war der Sound zuvor bei Henrik Fleischlader nicht so optimal, beim Jasper Munk besser – aber beim Warren einfach glasklar und druckvoll. Hier auch die überschaubare Setlist von der Show:

Imagine - Angel Band – Jessica - Is It Me or You - Patchwork Quilt - Banks of the Deep End - Beat Down the Dust - Word on the Wind - Blue Sky - Instrumental Illness - Spots of Time - Encore: Two of a Kind, workin' on a Full House

Schon alleine die Zugabe war der Hammer: Ging dieses Stück ganz klassisch mit 3 Akkorden ruhig im Blues-Stil los baute sich die Nummer zu einem Rhythm & Blues Song auf und endete in einer Blues-Rock Version ! Leider musste ab 22.00h Ruhe am Gelände herrschen, viele hätten gerne noch mehr gehört, aber die Münchner Stadtväter sowie die Veranstalter kennen da kein Erbarmen. Und so gingen wir wieder zurück durch den Olympia-Park und freuten uns auf einen entsprechenden „Whiskey-Absacker“ beim Dirk.


Tags darauf fuhr ich dann wieder nach Augsburg, genoss am Abend noch die diesjährige Festspiel-Vorstellung „Winnetou 2“ mit reichlich Action, Pferden und Pyrotechnik und fuhr dann am Sonntag wieder zusammen mit meiner Tochter zurück in die „Heimat“.

*

Teil 1 der Juli-Sommer-Concert-Trilogie: -> 09.07.2016:

“A TRIBUTE TO JOHNNY CASH”

Es war endlich mal wieder „Country“ angesagt, Regine und ROB fuhren ins „Grenzland“ nach Bärnau und verbrachten eine gemütliche „Saturday-Night“ auf einem romantischen Gelände in der Nähe der tschechischen Grenze…

   

Ja genau – Johnny Cash Songs – und dass an einem lauschigen Sommerabend mit einem Spitzen Sound und einer klasse Band – was will man noch mehr ? – mit diesem klassischen Schlusssatz beginne ich diesmal den Bericht über eine Band der besonderen Art: „A TRIBUTE TO JOHNNY CASH“



Tja als „Überraschungsgast“ entdeckte mich der geniale Soundmixer, Günter Hagn, der schon in den 80er Jahren im Jugendzentrum in Weiden u.a. auch meine Auftritte und viele Bands „mischte“:


Er war es auch, in dessen Studio die ersten Aufnahmen meiner Band „Crackerbox Palace“ in den „Metropol-Studios“ mit den „Eisenhauerbürdern“ entstanden… Aber zurück zur Show:

Nachdem wir die Band letzten Jahres das erste Mal in Vohenstrauß im Schloss sahen und mir Günter mitteilte, dass der Lead-Gitarrist zur Geburt seines Kindes überraschend 30 Minuten vor Showbeginn abreisen musste, war ich gespannt wie das diesmal wohl ablaufen würde. Um es vorweg zu nehmen: Der „Ersatz-Gitarrero“ machte seine Sache ausgezeichnet - am Anfang zwar noch etwas zurückhaltend, aber nach der Pause und vor allem bei den -5- (!) Zugaben – bei „Ring of Fire“ oder dem „Folsom Prison Blues“ kam der „Rocker“ durch und die Solis verlängerten so die Songs doch manchmal unfreiwillig – aber zur Freude der vielen Country-Fans war das natürlich ein Fest!


Was wir besonders angenehm empfanden war, dass Julian Mühlmeier nicht versuchte die Johnny Cash Stimme zu imitieren, sondern seine eigene Interpretation der Stücke darbot . Beide „vocals“ also Julian und Michelle Völkl – alias „June Carter“ sangen aber nicht nur sondern erzählten die Lebensgeschichte von Johnny Cash auf sehr unterhaltsame Weise und gaben so einen interessanten Einblick in das rasante, auch chaotische Leben von Johnny Cash.


„ Get Rhythm“ – dieses Stück gefiel mir an diesem Abend ganz besonders – aber die Band spielte auch ruhige Nummern wie zum Beispiel „Hurt“ – „If I where a Carpenter“ oder „Rusty Cage“ oder ein Cover von Bob Dylan „It Ain’t Me Babe“ sowie die Nummer: „Will The Circle Be Unbroken“. Natürlich durften die Stücke „Jackson“, „Cry Cry Cry“, „A Boy Named Sue“ oder „ Walk the Line“ nicht fehlen, und als die 3. Zugabe angespielt wurde, war der Song „Sixteen Tons“ genau richtig.

Ein überaus vergnüglicher Abend mit einer zauberhaften „June Carter“ und einem galanten „Johnny Cash“ sowie eine famos aufspielenden „Tribute Band“ hinterließen ein leichtes Gefühl der Wehmut in mir, diesen Johnny Cash leider nie live gesehen zu haben…





Paul McCartney

„Konzertante Großereignisse“ werfen 2016 ihre Schatten voraus, und zwei davon fanden unmittelbar nacheinander im Juni 2016 statt: No. 1: SIR PAUL McCARTNEY im Olympiastadion in München am 10.06.2016 und No. 2: UDO LINDENBERG im Franken-Grundig Stadion in Nürnberg am 18.06.2016! Aber erst mal der Reihe nach:


Dazu möchte ich kurz ausführen, dass es mir Mitte der 90er Jahre während meiner beruflichen Tätigkeit als Immobilienspezialist der HypoVereinsbank vergönnt war, mich ein bisschen näher mit den großen Städten im damaligen „Osten“ zu beschäftigen, Dresden, Leipzig und auch Chemnitz. Und in Chemnitz war es dann auch, als ich anlässlich einer Bautenstandskontrolle von mehreren Objekten das „Nützliche mit den Angenehmen“ verbinden konnte – und RINGO STARR & seine Allstarband live am Stadtplatz in Chemnitz am 13.08.1998 miterleben konnte. Neben Gary Brooker und Peter Frampton waren da noch weitere illustre „Altstars“ mit Simon Kirke und Jack Bruce am Musizieren dabei, das OpenAir war ein Genuss – der Sound und das Wetter perfekt!

   

Tja – und da war sie nun DIE Gelegenheit für mich, tatsächlich noch einen zweiten Beatle live zu erleben! Und um es vorwegzunehmen: Sir Paul überzeugte auch auf ganzer Linie – trotz oder wegen seiner 73 Jahre - bot er eine knapp 3 Stunden-Show der Superlative - und verursachte einen wahren Rausch der musikalischen Erinnerungen in mir. Schon als 10-jähriger versuchte ich auf einer akustischen Gitarre mir anhand des „Beatles-Song-Books“ ein paar Griffe beizubringen, denn das „Noten-Lernen“ war nie mein Ding und ich kann das „Noten-Lesen“ bis heute nicht - und spielte ich schon 1970 „ ObladiOblada“ - „Let it be“ und „Hey Jude“ - so entdeckte ich mit den Songs der Beatles die Pop und Rock Geschichte eines Jahrzehnts, welches ich mit Baujahr 1960 noch nicht so ganz mitbekommen hatte.

Aufgrund dieser Begebenheiten war ich natürlich aufs Äußerste gespannt auf Paul. Die Voraussetzungen war ideal: Mein langjähriger Freund, Norbert Ringer begleitete mich an diesem Freitag nach München, unser SRJ Drummer, Dirk Reichenbecher, verwöhnte uns nachmittags mit einem kurzen „Meet & Greet“ und entsprechenden Kaltgetränken im lauschigen Garten in Oberschleißheim, Marion bekochte uns mit einem fantastischen Chilli, das Wetter war ideal - nachdem es 4 Tage vorher durchgeregnet hatte – und das Stadion war angerichtet:


Bestes „Beatles Wetter“ ....ein Traum - 19.00h eine Stunde vor Konzertbeginn...

Wow - und da war er pünktlich um 20.00h : A HARD DAYS NIGHT knallte durch die mit 4 zusätzlichen Verzögerungsboxentürmen gigantische Soundanlage - verbunden mit einer extravaganten Licht/LaserShow und verschiedenen „Bühnen“ auf der Bühne , diversen Keybords, Klavier und Flügel sowie Orgel und natürlich einer fantastischen Band und großzügigen LED Leindwänden.


Paul zog alle Register – er spielte abwechselnd den „alten Beatles-Höfner“ -Bass, Orgel, Klavier und Flügel, eine Ukulele sowie die sechsaitige Gitarre, elektrisch und akustisch („Yesterday“) mit einer Leichtigkeit dass man nur noch verzaubert zusah.


Das Concert beinhaltete sage und schreibe 38 ( ! ) Songs aus all seiner Schaffenszeit – sogar auch den allerersten Song den er je geschrieben hatte : „In Spite Of All The Danger“ von der „Beatles-Vorgänger- Band“ : „The Quarrymen“. So richtig mystisch wurde es beim Song „The Fool on the Hill“ und auch bei „ Being For The Benefit Of Mr. Kite” – hier kam so richtig “Hippie-Feeling” auf ...


Aber nicht nur Beatles Songs bestimmten das fulminante Set, das Paul ohne jegliche Pause spielte, auch die Ära mit seiner „Beatles-Nachfolge-Band“: THE WINGS hatte einen festen Platz in der Setlist. Natürlich spielte er auch meinen Lieblings-Wings-Song „ Band on the Run“ – Gänsehautfeeling pur für mich und für die Zehntausende im Olystadion!


Apropos – hier ist die beeindruckende Setlist – ganz zum Gegensatz zu der Setlist der halbstündigen Beatles Show im Circus Krone anno Juni 1966!!


Der absolute Wahnsinnssong im mittlerweile nächtlichen Münchner Zeitreisenspektal war aber für mich der Song aus dem James Bond Film: „LIVE AND LET DIE“ - > einfach nur noch bombastisch – wie schrieb ein Berliner Journalist: „…zum Glück ist es bereits so dunkel, dass alle Effekte voll zur Geltung kommen. RAMMSTEIN können sich warm anziehen, schießt mir durch den Kopf als auf der Bühne gleichzeitig meterhohe Flammen in den Himmel steigen, Pyrotechnik die Bühne explodieren lässt, Laser- und Lightshow ein übriges tun und das, im Takt laufende Feuerwerk, dem ganzen Spektakel die Krone aufsetzt. Alle Achtung PAUL, das war der Oberhammer und ist wohl nicht mehr zu toppen…“ …dem kann ich mich nur anschließen !


LIVE AND LET DIE ...


Das Feuerwerk dürfte in ganz München bemerkt worden sein – aber der „Olymp“ im Olympiastadion wurde gerade erst von Paul erklommen: Mit „Back in the U.S.S.R.“„Let it be“ und „Hey Jude“ merke ich nun so richtig, was ich hier eigentlich miterlebe: Eine Zeitreise mit einem Ausnahmekünstler der für immer der feste Bestandteil des Pop- und Rock Olymp‘s ist! War das noch zu toppen? Zugabe? Nach 150 Minuten? Oh yes – indeed!


-> Nach einem gefühlvollen „Yesterday“ holt Paul fahnenschwenkend zwei Concert-Besucher auf die Bühne, die „Birthday“ haben – spielt diese Beatles Nummer natürlich und er fragt sie: „…where do you come from ? – Die Antwort : from…Russia“ - das nenn ich mal Integration…Und dann das „grande“ Finale – eine totale Überraschung für mich und meinem Begleiter Norbert: die kompletten drei End-Stücke vom „ABBEY ROAD - Album“ der Beatles : „Golden Slumbers“ – „Carry that Weight“ und „The End“ – 1969 ließ nochmal grüßen und verabschiedete uns mit leicht verglasten Augen in einen verzauberten Münchener Nachthimmel nach einem der besten Concerte die je gesehen hab – ONE ON ONE !





UDO LINDENBERG

KEINE PANIK mehr – UDO LINDENBERG fliegt in die Frankenarena ein!


Ja eine Woche später war es schon wieder soweit, Lutz und ich machten uns an einem sonnigen Samstagnachmittag auf den Weg in meine alte berufliche Heimat, nach Nürnberg – aber auch ein weiterer SOUTHERN ROCK JUNKIE – der EPI - war angereist und so bat der deutsche Rock-Dino schlechthin zum Abfeiern : „ …wir sind hier in Franken, wir schwanken und punken…“ – einer seiner lockeren Sprüche. Das Stadion füllte sich 1 Stunde vor Beginn etwas zögerlich, aber die Stimmung war bereits bestens, zahllose „Udo“-Imitatoren stolzierten in Richtung Bühne und ich war mir sicher: Das wird eine Wahnsinns – Show begleitet auch mit einer sehr großzügigen Soundanlage – überall waren zusätzliche Boxen, Subwoofer und Verzögerungstürme aufgebaut…


Udo Lindenberg war lange Zeit der einzige deutsche Rocker den ich von Anfang an voll akzeptiert hatte. Mit zarten 12 Jahren „entdeckte“ ich die lustigen Texte von „Rudi Ratlos, „Elly Pirellie“, „Votan Wahnwitz“ und wie sie alle heissen… sowie die super rockigen Songs.


Ja und schon war er da – er fuhr im Golf-Caddy durch die Leute um an seinen Einstiegsplatz im „Luft-Schrauber-Käfig“ über die Leute zu gondeln – aber zuerst zog eine ohrenbetäubende Gewitterfront über die PA herauf – die Gitarrengrooves von „Odysee“ zerschnitten die Luft und Udo schaukelt über die Fans um sicher auf dem „Catwalk“ der Riesenbühne, eingewiesen von ein paar netten Damen, zu landen!


Udo hielt sich nicht lange auf und gründete sogleich den Club der 100-jährigen – denn mit 70 Lenzen hat man ja noch so einiges vor sich: Er hatte sich illustre Gastmusiker eingeladen, für die extra eine Bar auf der Bühne mit Oberkellner aufgebaut war. (Man gönnt sich ja sonst nix) - Es gesellten sich nacheinander Daniel Wirtz, Carl Carlton und u.a. Helge Schneider (mit einem Sax-Solo) zur großen „Panik-Family“ hinzu und unterstützten das famos aufspielende „Panik-Orchester“. Ja und die Bühne suchte auch seinesgleichen, verriet Udo doch, dass er aktuell die Stones im Hyde-Park gesehen hatte und zumindest in der Größe der LED-Türme die Stones in diesem Punkt übertreffen möchte – war auch dann tatsächlich so.




Ja und was war sonst so geboten ? Viel – fast schon zu viel – es war ein berauschendes Fest der Sinne, über 50 Mitwirkende auf der Bühne, Tanz, Variete, Klamauk, Akrobaten an Lichtkugeln, Mädels, Showgirls, Vampiere, grüne Männchen, eine einfliegende Untertasse, Nebel, Gewitter und viele Videoeinspieler. Und musikalisch: Eine Zeitreise incl. „Andrea Doria“, „Der Sonderzug nach Pankow“, „Bodo Ballermann“ , „Cello“ und auch neue Sachen wie „Coole Socke“ mit einem Tross Jugendlicher und „Mein Body und Ich“ oder „Ich mach mein Ding – egal was die anderen sagen“.


Labern kann Udo immer noch sehr amüsant, lässt sich zwischen durch immer wieder von der Ordonanz ein Gläschen Eierlikör kredenzen und verspricht den gut 25.000 einen Tankwagen voll Eierlikör nach Nürnberg zu schicken. Er witzelt sich durch die Songs und empfiehlt sich für das Amt des Bundespräsidenten der Panik-Republik -> hat aber auch kritische Worte zur bunten Republik –„...macht alle mobil gegen die Nazi-Pest..“ aber findet locker und „alles easy“ zurück in die Hammershow – halt in die Honky-TonkyShow: „.. und abends läuft die Honky-TonkyShow – die Kids sind da wo die Action ist …“ steckt sich eine Zigarre an und rennt in einem Affenzahn wieder den Catwalk entlang so dass ich mich manchmal fragte: Ist das der Bruder von Mick Jagger?


Nochmal eine fast 3 Stunden Show – Udo beschloß die Show mit dem Song „EL DORADO“ und einem würdigen Abgang – er wurde in einen Raumanzug gesteckt – bestieg eine Rakete und wurde an dem Riesenkran über die komplette Bühne gewuchtet und verschwand unter lauten Getöse im Nürnberger Nachthimmel….


Diese Show war anders als bei Paul McCartney – aber ungemein abwechslungsreich, enorm rockig und generös unterhaltsam so dass die Heimfahrt im Auto incl. einer „Interview-CD“ von Bayern 1 „auf der blauen Couch“ auch noch sehr kurzweilig war und dieser „UNS UDO“ es uns allen gezeigt hat und noch lange im Wochenende des 19. Juni in meinen Gedanken erhalten blieb. Ein Genuss der Superlative an Show und Organisation – das war jeden Cent des Eintrittspreises wert !



Rother BluesTage

Nachdem die Monate Februar und März etwas „dünn“ an interessanten Concerten für mich gesät waren kam nun im April endlich wieder ein vielsprechender Termin auf mich zu:

Die ROTHER BLUESTAGE – und dann auch noch ein Jubiläum – 25 Jahre – auch gut!


Da Lutz und ich die Pretty Things schon ein paar mal in Roth gesehen hatten entschlossen wir uns diesmal zum Double-Act „Samatha Fish“ & „The Royal Southern Brotherhood“ zu pilgern. Und das war eine sehr sehr gute Entscheidung - wie ich im Laufe des Abends zunehmend merkte!

Samatha war mir völlig unbekannt und so ließ ich mich überraschen – kommt sie nicht nur im Ton sondern auch im „Bild“ gut rüber!


Eine perfekte „Vorband“ – nein – es war mehr als nur eine Vorband – es war ein Double Act –


diese drei Herrschaften zelebrierten alle Facetten des Blues – Slide – Boogie – leise Töne und vor allem einen „erdigen Groove“ ….für den der Basser mit Hut sowie der Drummer sorgte ! Samantha Fish erfindet den Bluesrock nicht neu, aber sie spielt ihn absolut auf ihre Art. Sehr voluminös, mit ansteckender Spielfreude und Referenzen an die ganz Großen, wie Johnny Winter, Walter Trout, oder Canned Heat. Aber auch Slide kann die kleine Lady – was Sie auch überzeugend präsentiert.


Vorallem hat sie es raus, die Power immer wieder zu drosseln und von neuem Gas zu geben, was ja in einer Dreier-Besetzung besonders gut kommt. Vor allem in ihrem Gesang ist ein starker Country-Einfluss zu spüren, fast ein wenig Singer/Songwriter-mäßig.


Am meisten gefreut hat mich dann, als für die Zugabe der „Star Gitarrist“ - Bart Walker von den Royal Southern Brotherhood kurzentschlossen auf die Bühne kam und sich mit Samantha erstmal 5 Minuten solotechnisch „unterhielt“ um dann in einer saustarken Boogienummer den ausverkauften


Saal so richtig zum Kochen zu bringen – was für eine grandiose Live Atmoshere !!

Ja und nach sehr kurzer Umbaubaupause - dank der Tatsache das das Drumset und die Bassanlage schon vorher von der Samantha Fish Band mit benutzt wurden - kamen sie die

„ROYAL SOUTHERN BROTHERHOOD“


„Die fünf Musiker legten gleich mit einem gefühlt 10minütigen swampi-southern Groove los –dass einem so richtig warm wurde – wer soll diese Supergroup toppen, dachten doch einige, dass Samantha der Hauptact sei… Ausnahmegitarrist Bart Walker hatte die Fäden in der Hand – aber auch der Cyril dirigierte die Band und besonders den Drummer mit den unglaublichsten Breaks . Es ist eine Augenweide, dem Gitarristen „Bart“ und seiner Gitarrentechnik zu folgen: virtuos, klar, überlegt und trotzdem gefühlvoll. Ob treibender Funk, stampfender Southern Rock oder klassischer Blues, alles verschmilzt zu einem schwülen swampigen percussionsartigem Groove dem sich keiner im Saal entziehen kann – gut dass ich diesmal nicht die Sitzplätze auf der Tribüne hatte – Bart war einfach genial und beherrschte auch die Slidetechnik vorzüglich:


„…ihm zur Seite steht mit dem Sänger und Percussion-Spieler Cyril Neville eine Legende des Rhythm 'n' Blues. Trotz seiner 67 Jahre ist er agiler als die meisten Jüngeren.


Dazu kommen noch Stevie Rays Neffe Tyrone sowie die Präzisionsrhythmusfabrik.


Zusammen gibt das einen Parforceritt durch Funk, Blues und Rock, durchsetzt mit spannenden Soli - ganz in der großen Southern-Tradition ab und zu mit zwei Leadgitarren. Großes Festivalkino am Samstagabend. Absolut jubiläumswürdig…“ – dies schreibt auch Rainer Messingschlager.

Die Gradwanderung zwischen knallharten Funk / Blues / Rock ja sogar Reggae und natürlich Southern Rock gelang vorzüglich und als dann zur letzten Zugabe kurz vor Mitternacht auch noch einmal die Samantha Fish die Bühne betrat und mitjammte, war die Party perfekt - dieses einmalige „ Rother Bluestage-Feeling“ ist eben nur live auf einem Festival zu erleben!

Samantha Fish und die Royal Southern Brotherhood waren die absoluten Highlights der 25. Bluestage – Blues und Southern Rock genau das Richtige für einen gelungenen „Saturdaynight Evening“

Hier noch zwei youtube links von den beiden Double Acts:
https://www.youtube.com/watch?v=0wcsCz7ojoM

Samantha:
https://www.youtube.com/watch?v=dWlu3OfcMu0





The ELVIS-TCB-Band feat.: Dennis Jale & The IMPERIALS!
Samstag der 23-01-2016…in Amberg!

Und schon war das nächste Concert Highlight angesagt – diesmal (endlich) im ehrwürdigen „nobligen“ Stadttheater zu Amberg gastierte im Rahmen Ihrer Europa-Tournee die TCB Band mit den ehemaligen Begleitmusikern von Elvis : JohnJames Burton, Glen D. Hardin und Ronnie Tutt.


Um es gleich vorweg zu nehmen : Die Zuschauer im ausverkauften Stadttheater erlebten ein drei Stunden Concert erster Güte mit einer furios aufspielenden Begleitband (der JAM-GANG-Band) aus Österreich, einem bayerischen Bläser-Trio sowie einen in allen Stimmlagen überzeugenden DENNIS JALE aus Österreich und dem Gospel Trio von Mr. Terry Blackwood, „THE IMPERIALS“, die Original Begleitstimmen von Elivs Presley.


Den Anfang machte aber der Amberger Veranstalter, H. Zapke, mit einer Entschuldigung für die ausgefallene Show tags zuvor in Schwabach, der hiessige Veranstalter vor Ort hatte die Rech- nungen für Hotel, Saal und P.A. nicht bezahlt ( ! ). Aber nach dieser Einleitung legte die „Österreicher“ JAM–GANG los, incl. zweiten Drummer und einer bayerischen „Brass-Section“ -es folgten mit ein paar hervorragenden Vocal-Nummern die 3 IMPERIALS sowie dann nach und nach DENNIS JALE, dann der Drummer , der Gitarrist und der Keyborder der TCB Band (=Taking Care of Business ). Mich überraschte, dass die IMPERIALS gut über ein Drittel der gesamten Show bestritten, allerdings vollkommen zurecht, welch hervorragende Stimmen die älteren Herrschaften immer noch haben – einfach sensationell.


JohnJames Burton, Ronnie Tutt & Glen D. Hardin - sowie die Drei Imperials mit Terry Blackwood

Ein ganz besonderes Schmankerl wurde ein Ausflug in die frühen Jahren der Elvis-Songs: Extra für die Rock’n’Roll Nummern (u.a. Blue Suede Shoes, Johnny B. Goode, Thats alright, Blue Moon…) war ein Akustik-Rock-a-Billy-Bass-Mann aus Wien angereist um so richtig einzuheizen:


Und kam es schon zu einem Novum – der musste eine Zugabe geben, so gut kam die Show bereits nach 40 Minuten an. Aber auch die Ausflüge ins Publikum von Dennis Jale, der Rosen an die Damen bei dem Song „Can’t help fallin‘ in love with you“ verteilte und das „shakin‘ hands“ der Imperials im Parkett bei dem Song „Put your hand in the hand“, trugen zu einer super Stimmung erst recht bei. Die drei Herrschaften und Dennis Jale schüttelten zig Hände, gingen durch die Reihen, setzten sich desöfteren auf einen freiwerden Platz und sangen nebenbei noch den Song. Vor allem aber als dann auch noch Dennis Jale eine „Schwabacherin“, welche extra noch Karten für Amberg gekauft hatte, auf die Bühne holte - kannte die Begeisterung kaum noch Grenzen.


Absolutes Highlight war neben den Songs „Don’t be cruel“, „In the Ghetto“, der Song „Suspicious Mind“ – in einer grandiosen Version – zum Teil orchestral und dann wieder rockig – einfach genial… und dann kam die Einleitungsmelodie zur Zugabe: „Burning Love“ in einer schier endlosen Fassung - und danach nochmal die Imperials, bestrebt wieder etwas Ruhe in das Theater zu bringen – half bloß nichts – die Amberger und viele auswärtige Gäste wollten noch mehr - und es gab nochmal die Einleitung zur Zugabe und dann die Zugabe : „Burning Love“…. Dieser denkwürdige Abend wird lange Bestandteil meiner Erinnerung bleiben, an Elvis, seine Music, diese hervor- ragenden Musiker und an das Stadttheater -wie sagte Elvis: „...takin‘ care of business…TCB“.



... und schon war relativ ungeplant das erste Concert im neuen Jahr da:

Die neue Band ROCK CLASS – von Tim Jäger präsentierte ihre neue CD „Second Chance“ in der „Katakombe“ in Marktheidenfeld und „unser“ EPI unterstützte die Band am 16.1.2016 im 2.Teil der Show vor allem bei dem Rock-Covers.


Schon der „Abstieg“ in die Katakombe erinnerte mich ein wenig an den Kaiser Keller in Hamburg…..Die Vor-Band Copper Smoke spielte schon mal richtig gut auf:


Boten sie doch super „American-Roots-Rock“ genau meine Kragenweite – Rock mit einem Schuß Country – genial ! Dies blieb aber nicht die einzige positive Überraschung an diesem „Release-Party-Abend der Band ROCK CLASS:


Wie es der Zufall wollte, tauchte auch Markus, unser Drummer von den Southern Rock Junkies in der Katakombe auf ...


... und so hatten wir jede Menge Spaß an diesem Concertabend – der ja eigentlich das Release Concert der Band ROCK CLASS war ...


Klaus, unser Gitarrist, nahm die Gelegenheit wahr, sich ausgiebig und eindringlich auszutauschen und…. „fach-zu-simpeln“, Epi lauschte hier auf diesem Bild aufmerksam den Ausführungen und konnte sich manchmal ein Lächeln nicht verkneifen:


Aber zurück zum Concert: Tim Jäger’s ROCK CLASS begannen mit 4 Stücken von ihrer neuen CD, Tim spielte dann -sensationell für mich- das Gov‘t Mule Stück „Bad little Doggie“ in bester Warren Haynes Manier sowie die Allman Brothers Nummer „End of the Line“ – Tim überzeugte vor allem auch durch ein ausgezeichnetes Slide Spiel - :


Und darauf lud Tim die „Vor“- Gruppe COOPER SMOKE aus Würzburg ein, auf die Bühne zu kommen um u.a. die Neil Young-Nummer „Rockin‘ in the Free World“ zu spielen ... und dann kam EPI und heizte erst kräftig mit ein:


Jetzt wurde die Show zu einer richtigen regelrechten Party, „Whole lotta Love“ - „Highway Star „– „Free Bird“ – (schon dass eine Wahnsinnskombi) -„Whipping Post“ – sowie 2 Midnight-Rambler-Stücke, dann „Riders on a Storm“ und noch einige mehr Nummern wie zum Beispiel „Love like a man“ oder „Seven more Days“ brachten mächtig Stimmung in die urige „Katakombe“ und liessen die Zeit bis weit nach Mitternacht wie im Flug vergehen.

   
EPI & Xaver                                & Tim Jäger

Back to the Roots war da angesagt – mich hat vor allem das tatsächlich entstandene „Party-Feeling“ an diesem Abend fasziniert – Tim Jäger hat es verstanden, die Gunst des Abends zu nutzen um den Gästen nicht nur seine eigenen neuen Stücke zu präsentieren, sondern den Leuten auch so richtig Spaß mit den alten Rock Klassikern zu machen – tja und EPI hat einen wesentlichen Teil dazu beigetragen!


Am nächsten Tag war dann wieder „Arbeit“ im Train-Studio angesagt, es wurden Gitarren-Sounds definiert, diverse Trompeten gespeichert, das neue Cubase 8.4 eingerichtet und vor allem bekam mein Warwick-Bass endlich die ersten neuen Saiten seit 1994 ( ! ) -> die konnte ich dann gleich in einer kleinen Nachmittags-Studio-Jam-Session mit Martin und Klaus live in Lohr am Main ausprobieren…

So ging das erste „Music-Weekend“ im neuen Jahr schon mal sehr abwechslungsreich und vielversprechend zu Ende.