sowie die Plakate der Live-Shows:
2005 in Schlepzig:
2006 in Cottbus / Bebel Club:
2008 in Lieberose / Waldbühne :


Übersicht über die einzelnen Rubriken :
***
The Southern Rock Junkies :
eröffneten
den Concert Abend zum 3.
Listentreffen der Southern-Rockliste Germany
um
ca. 21.30h - 2 Stunden später als geplant - danach
folgte
die Gruppe
FLATMAN
und die italenische Gruppe VOODOO LAKE.
Für
die Southern Rock Junkies war es nach nur 2 (!) Proben der
erste öffentliche
Auftritt
- die Musiker rekrutierten sich aus den 3
Listenmitgliedern :
->
Eberhard Schmidt - guitar + voc
->
Robert Hiemer - bass + voc
->
Christian Schneider - guit
+ Special guest: Maik on harp
sowie -3- Musiker von der Gruppe Pearly Gates:
->
Christian Haller - vocals
->
Dieter Dressel - guitar
->
Robert Schwarz - drums
Setlist Southern
Rock Junkies:
Ghost
Riders In
The Sky;
Statesboro
Blues; Gimme Three Steps;
It's All Over Now;
Highway
Song; Let The Good Times
Roll; Gator Country;
Pickin' The Blues & Dust my Broom; Tube Snake Boogie; Dreams I'll Never
See
Encore:
Johnny
B. Goode
Weitere
Infos, Berichte / Kritiken über die Show
sind
unter folgenden Link
des
Internet Rock Magazines
"Rocktimes"
zu lesen :
http://www.rocktimes.de/gesamt/e/events/spreewald05/spreewald05_1.html
http://www.rocktimes.de/gesamt/e/events/spreewald05/spreewald05_2.html
http://www.rocktimes.de/gesamt/e/events/spreewald05/spreewald05_3.html
http://www.rocktimes.de/gesamt/e/events/spreewald05/spreewald05_4.html
und
dem Internet Magazin HOME
of ROCK
http://www.home-of-rock.de/Konzertberichte/Festivals/Rock_im_Spreewald/Schlepzig_27_05_2005.html
Die
grundlegende Idee für
das 3. Meeting der Southern -Rock Mailing-Liste Deutschland –
www.southernrockliste.de.vu
– lautet einfach «Von Fans für
Fans» .
Durch
die Möglichkeiten des Internets hat sich die Inter aktion
innerhalb der Rockmusik Fans, Musiker, Veranstalter, Promoter, Labels
und Mailorderfirmen deutlich verbessert. Viele möchten man
einmal
die Leute persönlich kennen lernen, mit denen sie teilweise
seit
Jahren über das Internet kommunizieren. Für die
Southern-Rock-Fans bietet das zum zweiten Mal nach Schlepzig im
Spreewald geholte Mailinglisten-Treffen dafür Gelegenheit.
Nach
der fulminanten Party im Juni 2004, gab es eine eindeutige
Resonanz der Fans aus ganz Deutschland, der Schweiz und Italien: Wir
wollen wiederkommen. Verpflichtung und Bestätigung zugleich,
aus
der Idee „Rock im Spreewald“ eine in unserer Region
verwurzelte Veranstaltungsreihe für die Fans der Rockmusik -
jenseits des Mainstream zu machen.
Neben
dem Wiedersehen und gemeinsamen Ausflügen, Gesprächen
und natürliche einpaar Bieren steht auch ein Konzerte auf dem
Programm, das jedermann besuchen kann. Am Freitag, dem 27. Mai, sind
live auf der Bühne in der Gaststätte Künzel
zu sehen:
Southern Rock Junkies , Flatman (beide Deutschland) und Voodoo Lake
(Italien). (tst)
So
gegen
21.30 Uhr
begrüßte 'SR-Küken' Anne
Starke die Gäste auf
der Bühne und kündigte die Southern
Rock Junkies an. Die Formation
besteht aus Listenmitgliedern, die sich speziell für diesen
Abend zusammenfand und erstmals live präsentierte. Von ROB
Hiemer ging die Initiative aus,
der auch das Ganze organisierte.
Erst im März 2005 stand die endgültige Besetzung, die
vorher nie zusammen gespielt hatte. Per Email und CD-Tausch wurde das
Repertoire festgelegt, das dann jeder der Musiker zuhause
einübte. Ende März fand die erste gemeinsame Probe in
Kulmbach statt, die jedoch ohne Chris
Schneider erfolgte, der wegen
des akuten Schneechaos nicht anreisen konnte.
Einen
Monat
später
klappte es dann zur zweiten und letzten Probe.
Beide Male fehlte jedoch Harper Maik
Schorrat. Die SRJ komplett: An
den Gitarren Dieter Dressel
(Kulmbach), Eberhard 'Epi'
Schmidt (Marktheidenfeld) und Chris(tian)
Schneider (Bremen). Am
Schlagzeug Robert 'Blacky'
Schwarz, Gesang Christian
Haller
(beide Kulmbach),
Mundharmonika Maik
Schorrat
(Lübbenau) sowie am Bass Robert Hiemer (Weiden). Gleich
vornweg, die vier Franken, der Oberpfälzer, der Bremer und der
Brandenburger harmonierten prächtig und knallten den Fans
bekannte Rocknummern mit Power um die Ohren.
Wer
jedoch
eine wilde Jam-Session
(die gab´s am Abend vorher auf dem Bauernhof akustisch) von
Gelegenheits-Amateuren erwartet hatte, wurde schnell bekehrt. Ein
professionell gestaltetes Banner prangte über der Gruppe, die
wohl eher als All-Star-Combo bezeichnet werden durfte. Nach dem
witzigen "Ghost Riders In The Sky" ging´s munter weiter durch
den Boogie-, R&B- und SR-Kosmos, teilweise mit wechselnden
Lead-Vocals.
Eine
brodelnde "Pickin' the Blues
- Dust my Broom"-Version mit Dieter
Dressel an der Slide
ließ die aufgeheizten Fans richtig ausflippen. Auch der
weitere Höhepunkt "Dreams" in der Hatchet-Version
zeigte die (angesichts der minimalen Vorbereitung)
überraschend gute Abstimmung der Band. Dass die groovenden
Harp-Einsätze völlig ungeprobt waren, fiel sicher
niemand im Saal auf.
Was
für
Musiker! Leider
war der Sound während des gesamten Gigs ausgesprochen matschig
bis verzerrt (vor allem der drei Gitarren und des Gesangs), sonst
wäre der Spaß noch größer
gewesen. Für ihr Debut bekamen die Junkies einen
Riesen-Applaus und bedankten sich mit dem erst auf der Bühne
abgesprochenen und improvisierten "Johnny B. Goode" als Zugabe. HOPE TO
HEAR YOU AGAIN, BROTHERS!
Als
Nichtmitglied der Southern
Rock Mailingliste kann
ich leider
nichts zum Rahmenprogramm berichten, das sicherlich wie man allgemein
so vernimmt, wieder großartig, feucht und fröhlich
war. Schon alleine dafür, insbesondere aber auch für
den Part, auf den ich mich beschränken werde, nämlich
das Konzert am Freitagabend des 27.05.2005 in Schlepzig,
gebührt Torsten Starke und seinen helfenden Händen,
dem Bewahrer der guten Musik im Reiche der Gurken und Fließe
höchstes Lob und Anerkennung.
Die
Gratwanderung zwischen familiärer Atmosphäre, einem
geeigneten Umfeld, einer professionellen Organisation und einem absolut
erstklassigen Line-up ist vollauf gelungen. Man merkt, dass hier echte
Profis mit Leib und Seele und viel Herzblut bei der Sache sind. Bei
letzterem fällt mir dann automatisch auch noch Ralf
Rischke
ein, der
ebenfalls wesentlich zum Gelingen des Ganzen mit beigetragen hat.
Aber
nun in medias res, wie ein Vorfahre der Southernrocker, Kaiser Nero,
vielleicht gesagt hätte (immerhin musizierte er auch und hatte
eine gewisse Affinität zum Element Feuer). Beim
letztjährigen Listentreffen war die Idee entstanden, ein
Southern-Rock-Projekt selbst auf die Beine zu stellen und so kam es
dazu, dass sich bei den SOUTHERN ROCK JUNKIES unter anderem ein
Listenmitglied und in der Home-of-Rock-Redaktion umtriebiger Musiker
mit dem typischen Southern-Rock-Nachnamen Schmidt auf der
Bühne in Schlepzig einfinden sollte.
Die
SOUTHERN ROCK JUNKIES rekrutierten sich aus Christian Haller, Gesang,
Christian Schneider, Gitarre und Backing Vocals, der schon
erwähnte Epi Schmidt, Gitarre und Gesang, Dieter Dressel,
Gitarre und Gesang, Robert Hiemer, Initiator des Projekts, Bass und
Gesang sowie Drummer Robert Scharz. Gelegentlich erhielten die Jungs
noch Unterstützung von Maik Schorrat am, wie der Schwabe sagt
"Goschahobel" (zu deutsch : Mundharmonika).
Los ging es, entsprechend dem hinter dem Schlagzeug prangenden,
prächtigen Banner mit Ghost
Riders In The Sky. In der
Folgezeit wurde dann gecovert was Rang und Namen hat, sei es die Band mit den vielen Ypsilons,
seien es die Gebrüder
Allman, die Band die immer
zuletzt im CD-Regal
einsortiert wird (so man dies
alphabetisch vornimmt) oder auch mal was von HATCHETs
MOLLY.
Trotzdem die SOUTHERN ROCK JUNKIES nur zweimal im Vorfeld
proben konnten, klang das alles ziemlich professionell (wenn man mal
vom etwas schwachbrüstigen, nicht sonderlich transparenten
Sound absieht, für den die Jungs ja nichts konnten) und die
Stimmung stieg mit den Temperaturen merklich an. Deutlich merkte man,
dass hier keine heurigen Hasen am Werk sind, sondern begeisterte
Freizeitmucker, die allesamt in anderen Bands spielen. Beim Highway
Song wurde die Musik dann
endgültig zur Epi-demie (also hochgradig ansteckend),
angesichts des im Epi-zentrum der Bühne befindlichen Musikers,
optisch ein klein wenig an den (ganz) frühen Keith Richard
erinnernd [Feigling! Zu sagen,
er erinnert an den mittleren Keith, traut er sich nicht. Red.],
wurde aus diesem Song mehr als nur eine Epi-sode und die
Zuhörer mutierten endgültig zu Epi-kureern
(für die Nichtphilosophen unter uns: das ist jemand, der die
Freuden des Daseins relativ unbedenklich genießt). Kurz:
klasse gemacht, Epi ! Aber auch die Slide-Guitar von Dieter Dressel und
die kreischende Harmonika von Maik Schorrat sorgten mächtig
für Laune, ein Rädchen griff prima ins andere, so
dass letztendlich die Jungs nicht ohne ordentliche Zugabe von der
Bühne durften. Das hat mächtig Spaß gemacht
und verlangt eindeutig nach mehr.
Setlist
Southern Rock Junkies: Ghost
Riders In The Sky; Statesboro
Blues; Gimme
Three Steps; It's
All Over Now; Highway
Song; Let
The Good Times Roll; Gator
Country; Pickin'
The Blues; Tube
Snake Boogie; Dreams
I'll Never See
Zugabe: Johnny B. Goode